Marokko 2011

15. Februar

Es geht doch, wieso wird die Deutsche Bahn von allen Seiten gebasht?  Auf einer 4 stündigen Fahrt mit zwei Umstiegsmöglichkeiten kam  ich pünktlich am Flughafen an auch wenn es ein knapp errungener Sieg in das Vertrauen aller Fahrgäste war. Schließlich merkte man schon das Knistern in der Luft, welches  die anderen Fahrgäste verströmten als die ersten Verspätungsminuten verstrichen.
Sicherheitscheck Flughafen: 3 Dinge waren in meiner Tasche welche die Sicherheitsleute etwas in Aufruhr brachten und ihre professionelle Freundlichkeit forderte. Einen Laptop mit zugehörigen Kabeln, ein IPod mit Kopfhörern und eine Baumwolltasche welche nur im Röntgen eine orange Farbe zeigte. Und schon lernte ich die professionelle Herzlichkeit der Flughafensecurity kennen. Noch schnell im Massenspektrometer kontrolliert ob Spuren von Sprengstoff vorhanden sind und schon konnte ich durch die Sicherheitskontrolle, wie die seriösen Schalke Fans welche wahrscheinlich vorher im Fanshop einkaufen gewesen waren.
Im Flugzeug gab es ungenießbares Instantessen, da musste man sich  halt an die Getränke halten. Die Aussicht war grandios, denn ich hatte das Glück auf der linken Seite zu sitzen und durfte erst die verschneiten Pyrenäen von oben betrachten und 2 Stunden später das Atlasgebirge mit seinen Ausläufern zum Meer.

Nach 3670 Km in Agadir angekommen war ich glaub der einzige welcher nicht von einem Reiseunternehmen abgeholt wurde und so trottete ich mit meinen Rucksack 500m zur Straße, organisierte mir ein Taxi. Nach langen hin und her Verhandeln einigten wir uns auf den Fahrpreis zum Hotel, auf der Rückbank saßen noch 3 etwas undurchschaubare Typen mit gelben Augen welche nichts sprachen. Wir fuhren los und nach einiger Zeit merkte ich das wir nach Inezgane fuhren und nicht nach Agadir. Ich wechselte das Taxi, stritt mit dem Fahrer über den Preis und gab ihn nur einen kleinen Teil der Dirhams, da er sich nicht an unsere Abmachung hielt. Ich stieg in ein völlig überfülltes Sammeltaxi und saß neben dem Fahrer fast auf dem Schalthebel, manchem mag das vielleicht gefallen. Und rechts machte sich eine Frau mit Umhang und Kopftuch breit. Aber zum Glück saß ich nicht auf der Rückbank, da quetschten sich 5 Fahrgäste zusammen. Nach ca. 30 Minuten Fahrt leerte sich der Mercedes und ich fuhr das letzte Stück mit einem Petitetaxi zum Hotel.

Ich unternahm noch einen Spaziergang zum Strand und genoss die salzige Atlantikluft und den Ausblick auf die untergehende Abendsonne sowie die Beleuchtete Festungsanlage.
Am Abend besuchte ich noch eine Shishabar mit arabischer Livemusik, Cocktails und natürlich eine gut schmeckende Wasserpfeife, feierte mit den Engländern den Einzug ins Achtelfinale bei der Campions League und trat meinen nach Hause Weg ins Hotel an. Ständig hingen einem diese nervigen Gayboys und Marihuanadealer am Zipfel das ich das letzte Stück dann doch mit dem Taxi zurück legte.

16. Februar


Nach einem Frühstück mit Omelette, Croissants und Gemüse machte ich mich zur wirklich einzigen historischen Sehenswürdigkeit der Stadt. Ich fuhr mit dem Taxi rauf zur alten Ruine der Kasbah. Auch wenn nur die zerfallenen Mauern noch erhalten sind, hat sich der Ausflug auf jeden Fall gelohnt da man eine schöne Aussicht auf das Meer und Agadir hat. Leider ist Agadir nach dem Erdbeben von 1960 zur Touristenstadt ausgebaut wurden und Hochhäuser sowie Hotelburgen bestimmen das Stadtbild.

Das einzige Highlight ist der Kilometer lange Strand, leider war der Atlantik etwas zu kalt um sich nass zu machen.

17. Februar


Schon um 8.00 Uhr checkte ich im Hotel aus und fuhr mit einem Petitetaxi zum Busbahnhof in Agadir, wo ich auch recht schnell für 90 Dirham ein Busticket für den 9.00 Uhr Bus nach Marrakesch erstand.

Der Bus war bis auf den letzten Platz ausgebucht zu meist mit einheimischen und es machte sich ein Geruch aus Schweiß und Reinigungsmitteln breit. Wir fuhren durch die trockene Wüstenlandschaft, vorbei an Ziegenherden und Eselgespannen bis wir nach einiger Zeit die Berge des Atlasgebirges erreichten welche überquert werden mussten. Es wurde eine kurze Pause in einer kleinen schmutzigen Stadt in den Bergen gemacht. Nach insgesamt 3 ½ Stunden erreichte der Bus Marrakesch.
Am Busbahnhof wurde man gleicht von Schleppern und Taxifahrern angequatscht. Keiner der  Taxifahrer war bereit sein Taximeter zu starten und so suchte ich mir in der Medina ein anderes welches mich bis zu meinem Hotel bringen sollte. Leider waren die Straßen so überfüllt das ich mir mein Hotel, welches ich mir im Reiseführer heraus gesucht hatte, in den engen Gassen selber suchen musste. Ich fand das Hotel Zentral Palace, auch wenn es mit einem Palast nicht viel gemeinsam hat.
Marrakesch ist ein Anschlag auf alle Sinne und ich fühlte mich an die Städte in Indien erinnert. Das enge Gassengewirr, die vielen Menschen, das Hupen der Motorräder, die vielen verschiedenen Gerüche, die aufdringlichen Bettler sowie die Pferdefuhrwerke die sich ihren Weg durch die Enge bahnen.

Auf dem zentralen Platz, den Jemaa el Fna herrschte geschäftiges Treiben.  Unzählige Touristen, Gaukler, Händler die ihre Waren anbieten und Schlangenbeschwörer die ihre Kobras zur Schau stellen und versuchen sie mit sanften Tönen zu bändigen.

Nach dem ich mich ein paar Stunden durch die überdachten Suks und das Gassengewirr treiben lies brauchte ich erst mal eine Pause im Hotel.

Am Abend gibt es unzählige stände mit Essen, es dampft und riecht nach Gewürzen. Musiker, Theatergruppen, Boxer und Wahrsager stellen ihr „können“ zur Schau. Bei all dem Trubel findet man die einzige Oase bei den Orangensaft Verkäufern wo man genüsslich ein Glas von diesen leckeren Saft genießen kann, wenn man nicht gerade mal wieder angebettelt wird.

Nach so viel Input braucht man erst mal die Ruhe des Hotels.

18. Februar


Heute steht der obligatorischen Stadtspaziergang durch Marrakesch an, vorher hieß es sich noch etwas zu stärken und so suchte ich eine Bäckerei mit bergen voll Süßgebäck auf. Bei en ganzen Leckereinen verschätzte ich mich deutlich, nach dem ersten Stück war ich schon vollkommen satt und vor mir lagen noch vier weitere Gebäckstücke, aus Nusscreme, Piztazienund verschiedene Eclairs. Nur mit einem leckeren Kaffee brachte man diese Gaumenfreuden noch runter.

Ich startete meinen Spaziergang am Palais de la Bahia mit den Großartigen Verzierungen von 1860. Dann folgte ich der Rue Riad Zitoun el-Jedid Richtung Jemaa el Fna, vorbei an Bollywood Postern des Cinema Eden. Weiter vorbei an kriegerischen Schlangenbeschwörern, Pferdekutschen und Henna-Tätowierern.

Vorbei an den Gewürzständen zu den Kunsthandwerkern weiter zur Mouassine-Moschee. Leider dürfen nicht Muslime diese nicht betreten und man bekommt gesagt man solle zurück zu seinem Hotel. Als ich fragte, woher er wisse das ich kein Moslem bin meinte der Wächter: ich würde nicht wie einer aussehen. Als ich darauf wiederum fragte wie sieht denn ein Muslim aus schrie er mir arabische Schimpfwörter entgegen und gestikulierte wild, dass ich mir dachte es wäre Zeit dieses Gespräch zu beenden.

Zurück schlenderte ich durch ein Gassengewirr und war froh wieder am Hotel raus gespült zu werden. Am Horizont waren die Schneebedeckten Gipfel des Atlas Gebirges zu sehen.

Am Abend unternahm ich einen Spaziergang nach Marrakesch Ville Nouvelle mit seine Modernen Bars und Hippen Clubs. Ein krasser Gegensatz zur alten Medina. Westlich gekleidete Menschen, luxeriöse Autos, Cafés mit Internetzugang und Clubs in denen Housemusic lief.

19. Februar

Morgens wollte ich ein Taxi zum Busbahnhof, dass einzige Problem war nur das der Fahrer mich nicht verstanden hatte und ich am Bahnhof raus kam. Da ich sowieso noch nicht wusste wohin ich weiter reise stieg ich aus und suchte mir den erst besten Zug welcher in den nächsten Minuten abfahren sollte. Ich kaufte mir ein Ticket in der 2. Klasse (195 Dirham) für den Zug nach Fes, im Reiseführer hatte ich gelesen das dieser ca. 8 Stunden für die Strecke brauch. Da ich mich sowieso erkältet war und mich ausruhen wollte, kam mir dies ganz gelegen und so konnte ich mir die trockene, staubige Landschaft mit den Ziegenherden, Kakteen, die flachen, kastenförmigen Häuser und Menschen welche mit ihren Eselkarren unterwegs waren vom Zug aus ansehen und das touristische Marrakesch hinter mir lassen. Ich muss nur in 3 Tagen wieder am Flughafen sein, dies muss noch organisiert werden. Vielleicht gibt’s ja einen Nachtzug.

Der Zug fuhr über Casablanca, weiter nach Rabat, von dort nach Meknès und schließlich nach Fes. Je weiter ich Richtung Norden kam, desto grüner wurde alles und die Vegetation nahm zu.

Gegen 17.45 Uhr traf ich endlich fiebernd in Fes am Bahnhof ein. Fuhr mit einem Petitetaxi zur Medina, zum Platz Bab Bou Jeloud.  Gleich wurde ich von extrem aufdringlichen Schleppern umringt die einem ein Hotel vermitteln wollten. Es war schwierig sich auf den Weg zu konzentrieren, ständig kam ein anderer, welcher sich noch schwerer Abweisen lies. Ein ziemlich enthemmter fing sogar mit wüsten Beschimpfungen und Handgreiflichkeiten an,  als dieser abgewiesen wurde. Erst als er Blut, über seine spendete, trollte er  sich in eine der vielen engen Gassen. Mein Hotel welches ich im Reiseführer ausgesucht hatte war leider vollkommen belegt. Also gab ich einen der klebrigen Schlepper eine Chance. Dieser führte mich in eine schummrige Gasse die ich sicher nie wieder finden würde und er zeigte mir ein Riad, wunderschön, leider nur zu teuer für eine Nacht, nur so zum schlafen. Ich blätterte im Reiseführer und steuerte die nächste Pension an wo ich noch ein winziges Eckzimmer bekam, welches eher  an eine Zelle erinnerte, aber der Preis war ok.

Ich ging etwas essen und beobachtet das treiben auf der Straße. Der leckere Pfefferminztee tat auch meiner Gesundheit gut und so verging die Zeit. Ich ließ mich vom Strom aus Menschen in die immer enger werden Gassen treiben und hatte vollkommen die Orientierung verloren und plötzlich gab es auch keine Touristen mehr. Ständig wurde ich angequatscht und mir wurde  „Kif“ angeboten und immer hieß es, wie schon bei der Hotel suche: open your heart!, oder besser, gib mir dein Geld. Überall lungerten seltsame Gestalten rum und ich war froh als die Gassen wieder breiter wurden und ich endlich wieder auf Touristen stieß, dass ich sowas mal zugeben muss. Ich suchte mir ein Cafe und trank noch einige Tee, dann ging es zurück in die Pension Batha. Morgen werde ich es mit den geheimnisvollen Gassen der Medina noch mal bei Tageslicht probieren.

20. Februar

05.30 Uhr wurde ich vom Muezzin nach einer fiebrigen Nacht geweckt. Es hörte sich an, als ob er genau neben mir  stehe würde und sein Alaahakbar mir ins Ohr schreit. Aber ich fühlte mich am Morgen etwas besser und so machte ich mich auf den Weg für einen zweiten, entspannen deren Spaziergang durch die Medina von Fes. Die Geschäfte öffneten gerade  und so hatte ich ruhe um die beengende Stadt zu genießen.

Sobald man die Touristenpfade verlassen hatte, interessierte sich kaum noch jemand für einen und man konnte das geschäftige Treiben in den dunklen, unübersichtlichen Gassen beobachten. Überall gab  es Berge von Fleisch und Kamelköpfe hingen vor den kleinen Nischen. Händler saßen vor riesigen Stapeln Gemüse und Obst. Eselkarren sorgten für stetigen Nachschub. Nur manchmal wurde man nett darauf hingewiesen, dass es hier nichts gibt das es sich zu sehen lohnt.

Ich erklomm eine Anhöhe mit einer Ruine und konnte mir so einen Überblick auf die ausladende Stadt in den Hügeln machen. Nach 3 Stunden hatte ich genug von der Enge und den dunklen Gassen, es fing an zu regnen und so machte ich mich auf den Weg zum Bahnhof wo ich mir eine Fahrkarte für den 12.50 Uhr Zug zurück nach Marrakesch löste.

Am Bahnhof gab es Wifi und so konnte ich schauen was die Liebsten daheim grad so machen.  Wenn alles gut geht werde ich gegen 21.00 Uhr in Marrakesch sein und versuchen im Hotel Palace Place wieder ein Zimmer für eine Nacht zu finden und am nächsten Morgen mit dem Bus nach Agadir fahren, schließlich sind es nur noch 2 Tage bis mein Flug zurück nach „good old germany“ geht.

Nun kam doch einiges anders als gedacht, die Zugfahrt in einem vollkommen überfüllten Zug zog sich dahin, zum Glück hatte ich einen bequemen Sitzplatz, so dass ich erst 21.45 Uhr in Marrakesch ankam.

Zu so später um den Taxispreis zu feilschen war ein hartes Geschäft und so kam ich doch noch am Jemaa el Fna an. Ich lief zu meinem bekannten Hotel als ich plötzlich auf einem Schlachtfeld stand, kaputte Scheiben von Geschäften, Tonnen von Müll und Massen von jugendlichen auf der Straße. Ich beschloss einen Umweg zu nehmen aber dort waren Polizeikräfte mit Schlagstöcken und Schutzkleidung.

Vor der Gasse zu meinem Hotel stand eine Horde Demonstranten mit Knüppeln, das ich kurzfristig beschloss mir einen ruhigeren Platz zu suchen. Schnell fand sich auch ein anderes Hotel und ich bekam ein schlichtes aber günstiges Zimmer. Eigentlich hatte ich mich gefreut bei den Köchen auf dem Jemaa el Fna endlich was zu essen, da das letzte Croissant 9 Stunden Zugfahrt entfernt war. Ich erfuhr im Hotel, dass alle Restaurants geschlossen hatten. Ich hatte schon Bauchschmerzen vor lauter Hunger. Ich bin nun wirklich kein Schlachtenbummler aber essen muss sein, zumal ich auch noch Geld tauschen musste weil ich Dirham mäßig ziemlich abgebrannt war verließ ich das Hotel und fand einen KFC. Man muss sich mal vorstellen, man ist in Marrakesch welches bekannte für seine leckeren Gerichte ist und muss zum KFC. Aber die Hühnchen Fastfood Kette hat mir den Abend gerettet.  Dort traf ich auch zwei Deutsche welche mir erzählten, dass es eine ganz normale politische Demonstration war, die dann von einem Moment auf den anderen ausgeartet ist. Ich hoffe die Nacht wird ruhig weil der Pöbel keine 100m von mir durch die Straßen zieht.

21. Februar

Morgens war es in Marrakesch ruhig und die Stadt wurde wieder aufgeräumt. Es herrscht das geschäftige Treiben wie an jedem Morgen. Ich habe mir ein Busticket nach Agadir besorgt und werde 10.30 Uhr starten.

Mit Supra Tours war ich innerhalb von 3 Stunden zurück in Agadir. Herrliches Wetter, ich glaub ich werde mir an meinem letzten Tag noch einen richtigen Sonnenbrand zulegen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen in Marrakesch  ein paar Souvenirs zu kaufen, weil aber alle Stände Marktstände auf Grund der Demonstration geschlossen waren verlegte ich meine Einkaufstour nach Agadir. Bei durchstreifen der Läden mit den klebrigen Verkäufern, fiel mir auch das die meisten Sachen Made in India oder China waren.

Also wirklich nichts wo sagen kann aus Marokko. Sogar der Wasserpfeifentabak kam aus Ägypten. Also schloss ich den letzten Abend in einer Shishabar ab.

22. Februar

Für 17.00 Uhr orderte ich ein Taxis zum Flughafen, es soll 150 Dirham kosten. Letztendlich kostete es dann doch 170 (Banditos). Raus aus den Sommersachen, rein in die Wintersachen und ab zum Schalter. Na das kann ja ein Flug werden, lauter Golfspieler, welche sich durch einen Träger alles bis zum Check in haben bringen lassen. Da wäre ich lieber mit den Surfern nach Lyon geflogen. Man spürte schon hier, die deutsche Genauigkeit und Pedanterie, trotzdem ging es in der Schlange nicht vorwärts. Weiter zum Sicherheitscheck. Nachdem ich beim Hinflug schon auf Sprengstoffrückstände geprüft wurden bin wollte ich dem Vorbeugen und alles separat durchleuchten lassen. Man pflaumte mich nur an, dass ich mich beeilen solle. Und als ich im Metalldektor auch nicht mehr piepte, war auch egal was in meiner Tasche war. Die Aussicht vom Flugzeug auf Europa war gigantisch, die Küste des Mittelmeers war hell erleuchtet. Metropolen wie Paris, leuchteten, man konnte sogar den Eifelturm sehen.
Zur Landung wurde noch geklatscht und ich wusste genau, dass es der richtige Flughafen war, wo ich hin wollte.
Da sah es bei der Deutschen Bahn schon anders aus. Der City Night Line kam 15 Minuten später und es bestand die Gefahr meinen Anschlusszug zu verpassen. Leider konnte mir das freundliche Zugpersonal nicht sagen welche Verbindungsmöglichkeiten beständen. Also stieg ich kurz in der Schwabenmetropole aus um das auf dem Fahrplan zu checken. An schlafen konnte man da gar nicht denken, da es keine Ansagen gab wo man sich gerade in Deutschland befand. Ich fuhr mit dem gleichen Zug dann weiter in die Stadt an der Donau mit ihrem Münster und legte noch einen Sprint über 4 Gleise hin um meinen Anschlusszug zu erwischen.
Nach einem abenteuerlichen Urlaub wurde der Adrenalin Spiegel  bis fast vor die Haustür auf einem hohen Niveau gehalten. Wer muss da schon Skydiven gehen.

5 Antworten zu Marokko 2011

  1. Marie-Therese schreibt:

    Da bin ich ja froh an Deinen Weltenbummler-Erfahrungen. Ich erinnere an die Busfahrt in Indien, wo Du sogar ein Kind auf den Schoß bekommen hast und die tausende Schlepper-Erlebnisse.
    Eine gute Reise! Handel kräftig und lass Dich nicht übers Ohr hauen!
    Die besten Wünsche,
    Marie-Therese

  2. Mom schreibt:

    Hallo Marco,

    danke für Deinen Anruf heute Nachmittag? Schön von Dir zu hören!
    Komme gerade vom Sport wo mir MT von Deinen Bericht erzählte. Natürlich war ich sehr neugierig. Haste toll geschrieben! Ich hoffe Du hast schöne Tage ohne Streß und unangenehmen Menschen. Grüße auch von KH, der heute seine Augenoperation hinter sich gebracht hat. Wünsche Dir schöne, erlebnisreiche Tage und passe gut auf Dich auf !!!
    Herzliche Grüße Deine Mom

  3. Mom schreibt:

    Hallo Marco,
    danke für Deine Mail! Den tollen Blog habe ich aufmerksam gelesen, einfach toll. Ich habe die Gewürze bis nach Deutschland gerochen. Es ist schon gar nicht so einfach sich in dieser nicht alltäglichen Welt als Tourist allein durch zu schlagen. Doch ich beneide Dich für die Unternehmungen und hoffe das Du stets wieder heil und gesund, doch mit vielen Eindrücken, wieder gut zu Hause landest!
    Es ist Wochenende, kalt und ungemütlich hier, da hast Du es schon mit der Wärme besser. Da MT gestern nach Stuttgart gefahren ist, habe ich mal wieder das Haus gehütet. Die Katzen schleichen durch die Gegend und vermissen Euch. Meine Entschlackungswoche ist heute mit dem genüßlichen Verzehr eines Apfels zu Ende gegangen. Ich fühle mich gesund und wohl!

    Wünsche Dir noch gute erlebnisreiche Tage, damit ich Dir wieder Löcher in den Bauch fragen kann.
    Liebe Grüße Mom

  4. Marie-Therese schreibt:

    Hallo mein Liebster,
    mit mir als Co-Pilotin wäre der Verzehr der Leckereinen sicher kein Problem gewesen (-: In Istanbul gibt es sicher auch solche süßen Verführungen. Da werden wir wieder gemeinsam naschen.
    Ich freue mich, wenn Du bald wieder nach Hause kommst.
    Liebe Grüße
    Marie-Therese

  5. Mom schreibt:

    Hallo Marco,
    danke für Dein bildhaftes Skypeln! Habe den tollen Erlebnisblog mit Interesse gelesen. Man muß es wohl erlebt haben und ist als Alleinreisender wohl um einige Erfahrungen reicher. Ich hoffe nun das allesgut klappt mit Gesundheit, Flug und Heimkehr! Mache Dich darauf gefaßt, hier ist wieder tiefer Winter.
    Liebe Grüße Mom

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